Vircell ELISA (EIA) – Infektionsserologie für das Routinelabor
Enzymimmunoassay-Testsysteme zum Nachweis Erregerspezifischer Antikörper
Vircell bietet ein breites Portfolio an ELISA-Testsystemen für die serologische Diagnostik von Infektionskrankheiten. Je nach Parameter stehen Tests zum Nachweis spezifischer IgG-, IgM- oder IgA-Antikörper sowie kombinierte Testformate zur Verfügung.
Das Portfolio umfasst zahlreiche relevante Erreger aus unterschiedlichen Bereichen der Infektionsdiagnostik – darunter respiratorische Infektionen, TORCH-Diagnostik, impfpräventable Erkrankungen, sexuell übertragbare Infektionen, Zoonosen und vektorübertragene Infektionen.
Die Vircell ELISA-Kits sind für die Anwendung im diagnostischen Labor konzipiert und eignen sich sowohl für die manuelle Abarbeitung als auch – je nach Test und Gerätekonfiguration – für automatisierte ELISA-Systeme.
Wie funktioniert ein Vircell ELISA?
Beim indirekten ELISA sind spezifische Antigene des jeweiligen Erregers an die Oberfläche der Mikrotiterplatte gebunden. Befinden sich entsprechende Antikörper in der Patientenprobe, binden diese an das Antigen.
Nach Waschschritten erfolgt der Nachweis der gebundenen Antikörper über ein enzymmarkiertes Anti-Human-Immunglobulin. Durch Zugabe des Substrats TMB entsteht eine Farbreaktion, deren Intensität photometrisch gemessen wird.
Neben dem indirekten ELISA verwendet Vircell bei ausgewählten IgM-Testsystemen die µ-Capture-Technik. Dabei werden die IgM-Antikörper der Patientenprobe zunächst über Anti-Human-IgM-Antikörper an die Mikrotiterplatte gebunden. Anschließend erfolgt der spezifische Nachweis mit dem entsprechenden Antigen.
Diese Capture-Technik wird beispielsweise bei verschiedenen Vircell IgM-Assays aus dem TORCH-Bereich sowie bei ausgewählten weiteren Parametern eingesetzt.
Vorteile der Vircell ELISA-Testsysteme
Die Vircell ELISA-Produktfamilie verbindet ein breites Spektrum an Parametern mit einer auf die Laborroutine abgestimmten Testdurchführung.
Zu den produktabhängigen Merkmalen gehören:
- gebrauchsfertige bzw. weitgehend gebrauchsfertige Reagenzien
- farbcodierte Mikrotiterplatten
- einzeln abbrechbare Wells für eine flexible Testplanung
- Probenverdünnung und gegebenenfalls Sorbensbehandlung direkt im Well
- µ-Capture-Technik bei ausgewählten IgM-Assays
- semiquantitative Protokolle bei ausgewählten Parametern
- kombinierte G/M-Kits für eine flexible IgG- und/oder IgM-Bestimmung
- Eignung für automatisierte ELISA-Systeme
- umfangreiches Portfolio für die Infektionsserologie